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Christian Gehrke –
Kfz-Sachverständiger für Schäden und Bewertung (TÜV)

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Als geprüfter und zerti­fi­zierter Sach­ver­stän­diger Tag und Nacht für Sie erreichbar.

Unfall – Was nun?

Verkehrs­un­fälle passieren ständig. Was tun danach? Nach einem Verkehrs­un­fall ist die gegne­ri­sche Haft­pflicht­ver­si­che­rung recht­lich Ihr Gegner. Viele gegne­ri­sche Versi­cherer versu­chen die Kosten für eine Scha­den­re­gu­lie­rung so gering wie möglich zu halten und sind bemüht, Ihnen schnellst­mög­lich einen eigenen Unfall­gut­achter zu schi­cken oder Sie in eine Werk­statt zu vermit­teln, um dort einen Kosten­vor­anschlag erstellen zu lassen. Viele Unfall­ge­schä­digte finden dieses Angebot der Versi­che­rung im ersten Moment sehr hilfs­be­reit und nehmen es an. Und dann beginnen oftmals die Probleme!
Leider müssen Sie davon ausgehen, dass der Gegner versu­chen wird, Ihre gesetz­li­chen Ansprüche zu kürzen.
Gehen Sie daher nicht voreilig auf Ange­bote der gegne­ri­schen Haft­pflicht­ver­si­che­rung ein!

Sie haben das Recht einen Gutachter Ihrer Wahl zu beauftragen.

Sie als Geschä­digter haben nach einem Unfall das Recht, ein Unfall­gut­achten von einem unab­hän­gigen Kfz-Gutachter erstellen zu lassen. Als zerti­fi­zierter und geprüfter Sach­ver­stän­diger fertige ich ein Scha­den­gut­achten für Ihr beschä­digtes Auto, Motorrad, Wohn­wagen oder Fahrrad an. Dieses ist für Sie notwendig, um Ihre Ansprüche bei der gegne­ri­schen Kfz-Versicherung geltend zu machen. Das Gute daran: Wenn Sie in einen unver­schul­deten Unfall geraten sind, ist das Unfall­gut­achten für Sie kostenlos. Von der gegne­ri­schen Versi­che­rung müssen alle Arbeiten, vom Gutachten über Abschlepp- und Werk­statt­kosten, Miet­wa­gen­kosten oder Nutzungs­aus­fall, Wert­min­de­rung, und außer­ge­richt­liche Anwalts­kosten über­nommen werden.

Was steht Ihnen zu?

Abschlepp- und Repa­ra­tur­kosten

Fahr­tüchtig oder fahr­fähig bedeutet nicht verkehrs­si­cher. Mit einem nicht verkehrs­si­cheren Fahr­zeug dürfen Sie grund­sätz­lich nicht am öffent­li­chen Stra­ßen­ver­kehr teil­nehmen.

Sollte Ihr Fahr­zeug nach einem Unfall nicht mehr verkehrs­si­cher sein, sind die Abschlepp­kosten zur nächst­ge­le­genen Vertrags- oder Fach­werk­statt durch die Versi­che­rung des Unfall­gegner zu erstatten.

Einge­tre­tene Wert­min­de­rung

merkan­tile Wert­min­de­rung – Ihr Fahr­zeug zählt nach einem Verkehrs­un­fall als Unfall­fahr­zeug. Da diese Fahr­zeuge auf dem Gebraucht­wa­gen­markt meist weniger Geld erzielen als ein unfall­freies Fahr­zeug, wird die Diffe­renz berechnet, um diesen Betrag auszu­glei­chen. Dieser Betrag wird in der Regel ausge­zahlt.

Nutzungs­aus­fall / Miet­wa­gen­kosten

Nach einem Verkehrs­un­fall kann Ihr Fahr­zeug so stark beschä­digt sein, dass es nicht mehr verkehrs­si­cher und/oder fahr­be­reit ist. Dadurch wird Ihnen als Unfall­ge­schä­digten die Möglich­keit genommen, Ihr Fahr­zeug tatsäch­lich zu benutzen. Die Recht­spre­chung erkennt dem Unfall­ge­schä­digten für den vorüber­ge­henden Verlust der Gebrauchs­mög­lich­keit eine Entschä­di­gung in Geld an, wenn für die Dauer der Repa­ratur oder Wieder­be­schaf­fung (bei Total­schaden) auf einen Miet­wagen verzichtet wird.

Anmelde- und Abmel­de­kosten

Die nach einem Total­schaden entste­henden Kosten bei der Kfz-Zulassungsstelle für die Abmel­dung des alten Fahr­zeuges und Anmel­dung (Neuzu­las­sung) des neuen Fahr­zeuges, muss die gegne­ri­sche Versi­che­rung erstatten.

Eben­falls werden gegen entspre­chenden Kosten­nach­weis die neu anzu­fer­ti­genden amtli­chen Kenn­zei­chen erstattet.

Schmer­zens­geld

Sie haben durch einen Unfall einen körper­li­chen Schaden erlitten, dann können Sie grund­sätz­lich bei der gegne­ri­schen Haft­pflicht­ver­si­che­rung Schmer­zens­geld geltend machen.

Verdienst­aus­fall

Der Anspruch umfasst das gesamte Gehalt einschließ­lich etwaiger Zusatz­leis­tungen. Der Ersatz­an­spruch von Arbeit­neh­mern für die ersten sechs Wochen geht auf den Arbeit­geber über, weil dieser gesetz­lich verpflichtet ist, Entgelt­fort­zah­lung zu leisten. Bei Selb­stän­digen ist die Berech­nung des entgan­genen Gewinns kompli­zierter. Aber auch hier darf der Geschä­digte nicht schlechter stehen als ohne Unfall. Entgan­gene Aufträge müssen ersetzt werden. Die Kosten eines Vertre­ters sind in jedem Fall zu ersetzen.

Rechts­an­walt­kosten

Wenn Sie einen Unfall nicht verschuldet haben, können Sie grund­sätz­lich einen Rechts­an­walt Ihrer Wahl beauf­tragen, ohne dass Ihnen außer­ge­richt­liche Kosten entstehen.

Achten Sie bei Ihrer Wahl auf einen Anwalt aus dem Bereich Verkehrs­recht! Ich spreche Ihnen auch gerne eine Empfeh­lung aus.

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Nach einem unver­schul­deten Unfall haben Sie das Recht auf eine Begut­ach­tung des beschä­digten Fahr­zeuges durch einen Gutachter Ihrer Wahl. Die Kosten trägt die gegne­ri­sche Haft­pflicht­ver­si­che­rung.

Unfall­pau­schale

Der Verkehrs­un­fall zieht für den Geschä­digten oft Kosten nach sich, welche im Einzelnen schwer nach­zu­weisen sind,  jedoch regel­mäßig bei jedem Geschä­digten auftreten. Zu diesen Kosten gehören z.B. Porto, Telefon, Fahrt­kosten zur Werk­statt, Gutachter oder Rechts­an­walt. Diese Kosten können ohne weiteren Nach­weis durch die gegne­ri­sche Versi­che­rung als Pauschal­be­trag erstattet werden.

 

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Der Dellen­re­flektor dient zur Erken­nung und Darstel­lung von Klein­dellen.